16. März - 17. April

Ab Montag, dem 16.3.2020, bleibt unser Kindergarten bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien für den regulären Betrieb geschlossen.

 

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

ab Montag, dem 16.3.2020, bleibt unser Kindergarten aufgrund einer Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) aus Gründen des Infektionsschutzes bis zum Ende der rheinland-pfälzischen Osterferien am 17. April 2020 für den regulären Betrieb geschlossen. 

Für Eltern in systemrelevanten Berufen, die nicht in der Lage sind, eine Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen, wird eine Notfallbetreuung angeboten aber nicht im selben Umfang wie im regulären Kindergartenbetrieb.

Bitte melden Sie sich zu diesem Zweck im Sekretariat in der Zeit von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Telefonnummer: 06341-599130 oder 06341-599152

Wir bitten darum, sich vorrangig selbstständig um die Betreuung Ihres Kindes zu bemühen (z.B. durch Absprachen mehrerer Eltern, die gegenseitig die Kinder betreuen). Dabei sollte jedoch nicht auf Personen zurückgegriffen werden, bei denen es sich aufgrund ihres Alters und ihres Gesundheitszustandes um eine besonders gefährdete Person handelt.

Eine Nutzung von Schwimmbad und Turnhalle von Extern ist bis auf Weiteres ebenfalls nicht möglich.

Während der Zeit der Kindergartenschließung ist Ihr Kindergarten grundsätzlich erreichbar und steht für etwaige Fragen zur Verfügung.

Integrativer Kindergarten

 

Integrativer Kindergarten

Unser Kindergarten richtet sich an Kinder im Alter von einem Jahr bis zur Einschulung. Wir betreuen Kinder mit und ohne Behinderung, auch Kinder, die in ihrer Entwicklung verzögert oder in ihrem Verhalten auffällig sind. Alle Kinder spielen miteinander und lernen voneinander. Von Anfang an erfahren sie, dass es normal ist, verschieden zu sein.

Die Kinder werden in sechs Gruppen betreut. Wir sind eine Ganztageseinrichtung und haben von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Die Kinder werden mit Kleinbussen direkt von zu Hause abgeholt und am Nachmittag wieder zurückgebracht. Das Mittagessen erhalten sie im Kindergarten.

Zu unserem Einzugsgebiet zählen die Stadt Landau, der Kreis Südliche Weinstraße, Kreis und Stadt Germersheim sowie Neustadt an der Weinstraße. In Ausnahmefällen nehmen wir auch Kinder von außerhalb unseres Einzugsgebiets auf.

Sowohl für die Betreuung im Förderkindergarten als auch für den Fahrdienst entstehen den Eltern keine Kosten. Diese werden nach Beantragung von der zuständigen Kommune (Stadt, Landkreis) und dem Landesamt für Jugend und Soziales in Mainz übernommen. Lediglich für die Verpflegung ist von den Eltern ein kleiner Beitrag zu leisten.

Jedes Kind ist ein einzigartiges Individuum, das es gilt, in seiner Gesamtpersönlichkeit, mit seiner Lebensgeschichte und in seinem sozialen Umfeld zu sehen und zu verstehen.

Ziel unserer teamorientierten Arbeitsweise ist die ganzheitliche Förderung der Kinder.
Es ist uns wichtig

  • eine kindgerechte Atmosphäre zu schaffen,
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten und individuelle Befindlichkeiten, die ein Kind zeigt, in der pädagogisch-therapeutischen Arbeit zu berücksichtigen und auf ein rein leistungsorientiertes Denken zu verzichten,
  • individuelles und selbstständiges Tun zu unterstützen,
  • soziale Kompetenzen zu fördern,
  • jedes Kind, unabhängig von Art und Schwere seiner Behinderung, als eigenständige Persönlichkeit zu sehen und als solche uneingeschränkt zu akzeptieren,
  • eine systemische Sicht- und Arbeitsweise anzuwenden,
  • Eltern in die pädagogischen und therapeutischen Fördermaßnahmen mit einzubeziehen und durch einen familienorientierten Ansatz zu unterstützen.


 Therapeutisches Angebot

Je nach Erfordernis erhalten die Kinder während ihres Kindergartenbesuchs Einzelbehandlungen nach fachärztlicher Verordnung:

  • Physiotherapie 
  • Ergotherapie 
  • Logopädie

Eine wichtige Rolle in unserer Arbeit spielt die psychologische Förderung. Im Rahmen der Diagnostik werden regelmäßige Entwicklungsüberprüfungen durchgeführt. Deren Ergebnisse zeigen Ziele für die weitere Förderung auf. Begleitende Beobachtung ermöglicht es, spontan auf Veränderungen des Verhaltens einzugehen und die Ziele der kindlichen Situation anzupassen.

Bei Bedarf erhalten Kinder ein spieltherapeutisches Angebot. Dabei wird das Kind von einer ganzheitlichen Sichtweise aus betrachtet und die Frage gestellt: "Wozu braucht das Kind diese Störung?" Durch verschiedene Vorgehensweisen soll das Kind dazu befähigt werden, sich von seinen Störungen zu verabschieden und von neuen Verhaltensmöglichkeiten Gebrauch zu machen. Die Eltern werden dabei intensiv miteinbezogen.

Weitere Förderkonzepte, die wir in unserer Arbeit anwenden, sind die

  • psychomotorische Förderung und die
  • sensomotorische Förderung.