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Stand: 10.09.2019

Pressemitteilung

Spannende Kurzausflüge in vier Länder

USA_Abend mit Burger zum SelbstbelegenZutaten zum Selbstbelegen der Burger passten zum USA-Abend.Alexander Hahn / Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus

Burger essen, Suppe kochen, Flaggen bemalen, Lavendel schnuppern, Wein trinken - mit diesen und anderen Aktionen lernten Bewohner*innen des Caritas-Förderzentrums St. Laurentius und Paulus vier Länder kennen. Student*innen der Uni Landau hatten mit dem Familienentlastende Dienst, dem Freizeitbereich und LiLi - Leben in Landau inklusiv die Aktionen vorbereitet. Heraus kamen dabei vier bunte Abende, die allen Teilnehmern Riesenspaß machten.

USA-Abend in der Außenwohngruppe Altdorf
Zu Beginn gab es eine Präsentation über die USA: die Landkarte, der Präsident, bekannte Wahrzeichen, beliebte Sportarten, Essen, besondere Verhaltensregeln und Infos über Nine Eleven. Dazu beantworteten dann alle anschließend ein Quiz. Das war hervorragend vorbereitet und die Antwortmöglichkeiten mit farbigen Karten eine tolle Idee. Anschließend ging es zum Squaredance in den Garten. Auch hier herrschte eine tolle Stimmung und fast jeder hat mitgemacht. Zum Schluss gab es dann ein gemeinsames Burger-Essen, bei dem alle Zutaten auf dem Tisch standen und jeder seinen Burger individuell belegen konnte. Passend zur USA gab es natürlich Softgetränke und als Beilage Kartoffelecken. Dank tollem Wetter, konnten wir die Burger  im Garten essen. Ein rundum gelungener Abend, der in Altdorf sehr gut ankam.

Frankreich-Abend im Kinder- und Jugendwohnheim
Aufgrund der Altersspanne und der Behinderungsbilder in den vier Gruppen  war es angebracht, das Land Frankreich mit allen Sinnen zu vermitteln. Das setzten die Student*innen mit tollen Ideen um: Es gab Fotos von Frankreich zu sehen, Musik aus Frankreich zu hören, Lavendel aus Frankreich zu riechen, Sand aus Frankreich zu fühlen und Flammkuchen aus Frankreich zu schmecken. Ein gemütliches Zusammensein im Anschluss rundete den gelungenen Abend ab. Auch hier war die Stimmung klasse.

Luxemburg war Thema eines LänderabendsMit Luxemburg beschäftigten sich die Gruppen Martin und Don Bosco. Alexander Hahn / Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus

Luxemburg-Abend im Wohnheim für mehrfach schwerstbehinderte Erwachsene
Es wurden Flaggen ausgedruckt, die die Bewohner bemalten, dazu lief landestypische Musik. Anschließend bereiteten die Student*innen und Bewohner*innen gemeinsam eine luxemburgische Kartoffel-Bohnensuppe zu. Ein Plakat über Luxemburg wurde anschließend vorgestellt, darauf waren politische Gegebenheiten und wichtige Personen erklärt. Durch das tolle Wetter konnte der Abend, bis auf das Kochen, im Garten verbracht werden.

Italien-Abend im Wohnheim für Erwachsene mit geistiger Behinderung
Der italienische Abend begann mit einer Präsentation der Sehenswürdigkeiten des Landes. Hier waren die Student*innen überrascht, wie viel die Teilnehmer über das Land wussten. Anschließend wurde Pizza mit den vorher genannten Wunschzutaten belegt. Dazu schnitten die Bewohner im Vorfeld vieles klein und bereiteten Zutaten zu. Das klappte ganz hervorragend. Zur Pizza gab es italienischen Wein, italienische Musik und Tomate mit Mozzarella, und zum Abschluss Eis mit verschiedenen Toppings. Viele Gespräche und zufriedene Gesichter sprachen für einen absolut gelungenen Abend.

Das Fazit der Länderabende: Projekte mit Student*innen, Schüler*innen und Auszubildenden sind eine absolute Bereicherung für die Einrichtung. Mit viel Herzblut werden die Projekte vorbereitet und wenn auch nicht alles klappte, gab es Lösungen, die flexibel und meist passend waren. Die Abwechslung zum Alltagsgeschehen, neue Leute kennenzulernen, neue Erfahrungen zu machen, zählten zu den Höhepunkten für die Teilnehmer. Ein Arbeitsfeld kennenzulernen, ein Projekt zu planen und durchzuführen, sich mit dem Thema Nähe und Distanz auseinanderzusetzen waren die Lernfelder für die Student*innen. Und auch die Begleitungen aus unserer Einrichtung lernten immer wieder neu hinzu. Punktuell sind wir überrascht über das Wissen oder die Fähigkeiten der Teilnehmer. Neue Ideen der Student*innen blieben bei uns hängen und wir lernten einmal mehr, uns zurückzunehmen.

Text und Fotos: Alexander Hahn für den Caritasverband für die Diözese Speyer

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