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Stand: 10.09.2019

Pressemitteilung

Gemeinsame Sternsinger-Aktion voller Erfolge

Für das Gruppenfoto haben sich die Sternsinger versammelt, vorneweg die Kinder aus dem Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Paulus. Sieben Sternsinger-Gruppen waren in Queichheim unterwegs, mit dabei waren Kinder des Caritas-Förderzentrums St. Laurentius und Paulus. Alexander Hahn / Caritasverband Speyer

Die Initiative zur Teilnahme an der Sternsinger-Aktion der katholischen Gemeinde St. Mariae Queichheim ging von Kerstin Overhage, Gruppenleiterin der Queichheimer Stensinger,  aus. Sie fragte im Caritas-Förderzentrum St. Laurentius und Pau-lus an, ob Interesse bestünde, das diesjährige Sternsingen inklusiv durchzuführen. Thematisch passte das hervorragend, da in diesem Jahr die Kollekte der Sternsinger für behinderte Kinder in Peru bestimmt war. So lautete das Motto der diesjährigen Aktion "Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit".

LiLi - Leben in Landau inklusiv - begleitete für das Förderzentrum die Aktion. Schnell wurden mit Sarah Reinhardt, Mareike Knorr, Pim Theppatak und Jasmin Rothkirch vier Sternsingerinnen gefunden, die dabei sein wollten. Sie wurden jeweils betreut von den Ehrenamtlichen Klaus Böhm, Nina Lohrbächer-Rock und Stefanie Müller, die die Rollstuhlfahrerinnen zusammen mit Alexander Hahn von LiLi begleiteten.

"Ich war überrascht mit welcher Begeisterung die vier dabei waren. Mareike übernahm die Rolle des Balthasar und sprach ihren Text, mit Unterstützung, aber voller Inbrunst. Dazu wünschte sie den besuchten Haushalten immer ein schönes neues Jahr. Erst gegen Ende wurden sie etwas müde und dann wurde es auch ziemlich kalt", lauteten Alexander Hahns Beobachtungen.

Der ehrenamtliche Mitarbeiter Klaus Böhm war begeistert, wie toll die Zusammenarbeit mit den anderen Sternsingern klappte. "Alle bemühten sich, Sarah mit einzubinden. Sie genoss es sichtlich mitzusingen und am Ende war sie megastolz über die bekommenen Süßigkeiten."

Auch Stefanie Müller, die Pim Theppatak begleitete, war - bis auf eine Kleinigkeit - positiv überrascht: "Als Nicht-Queichheimerin muss ich sagen, dass viele Straßen und Wege innerhalb des schönen Dorfes nicht rollstuhlgerecht sind und man nach einem halben Tag Rollstuhl schieben ganz schön geschlaucht ist. Aber Pim und ich hatten eine Menge Spaß."

Nina Lohrbächer-Rock, die den Erstkontakt zu Kerstin Overhage initiierte, selbst aktives Mitglied der Kirchengemeinde ist, und Jasmin Rothkirch begleitete, fand es toll, dass auch körperlich sehr schwer behinderte Menschen problemlos mit einbezogen werden konnten: "Ich fand es grandios, dass die Sternsinger die Menschen an den Haustüren baten, nach unten zu kommen, da wir mit dem Rollstuhl natürlich die Treppen nicht hochkamen. Am Schluss wurde es richtig kalt, aber wir haben durchgehalten."

Das Fazit: ein voller Erfolg, ein schönes Beispiel für gelungene Inklusion und sicherlich wiederholenswert.

Text und Foto: Alexander Hahn für den Caritasverband für die Diözese Speyer

 

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